Honig bei Sinusitis

Bei Focus Online las ich die Meldung “Nebenhöhlenentzündung - Honig schlägt Antibiotika“. Meine Freundin leidet an chronischer Sinusitis, hat schon eine Menge probiert, wurde auch schon an den Nebenhöhlen operiert, leider alles ohne nachhaltigen Erfolg.

Leider gibt der Artikel keine Hinweise, wie der Honig in der Praxis angewendet werden kann. Die Experten sehen eine mögliche Anwendng in Form von Salben. Honig einfach in die Nase schmieren, stelle ich mir aber schwierig vor ;-). Aufgelöst in  Wasser als Nasenspülung dürfte aber möglich sein.

Ich habe deshalb Manuka-Honig bestellt und meine Freundin wird diese alternative Thearpie mal testen.  Über das Resultat werde ich berichten, wer ebenfalls mit Honig bei Sinusitis experimentiert, möge seine Erfahrungen bitte ebenfalls mitteilen.

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Der Beitrag wurde am Friday, den 26. September 2008 um 13:51 Uhr veröffentlicht und wurde unter Therapien abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.

17 Reaktionen zu “Honig bei Sinusitis”

  1. Anke

    Hallo,
    ich leider ebenfalls unter chronischer Sinusitis und habe gerade den besagten Artikel gelesen. Ich frage mich ebenfalls, wie die Anwendung des Honigs erfolgen soll. Wenn deine Freundin da neue Erkenntnisse hat, wäre ich für jeden Tipp dankbar.
    D(Anke)

  2. Janin

    Hallo,
    habe mir gerade eine schöne Erkältung eingefangen und bei mir bleibt es nicht dabei sondern entwickelt sich immer zu einer schmerzhaften Sinusitis. Habe die chronische Form schon hinter mir. Hatte zu dem Zeitpunkt allerdings auch wirklich die ‘Nase voll’ von meiner Lebenssituation und habe dann einiges verändert. Durch Radfahren, Sport an frischer Luft und Nasenöl für den Winter, etc.konnte das dann ausheilen. Vielleicht auch mal die Gesamtsituation anschauen?
    Aber zurück zum Honig: Gestern riet mir eine Kollegin Honig in die Nase zu schmieren. Soll helfen! Nach einem Dampfbad habe ich dann guten Imker-Honig (nicht die Flotte Biene ;)!) mit einem Q-Tip in die Nase geschoben (es ist ekelhaft!). Habe mich dann hingelegt und das ganze wirken lassen solange ich konnte. Heute geht es mit sehr viel besser und mein Kopf ist nicht mehr in Watte gepackt, keine Kopfschmerzen und ich kriege Luft ohne Hilfe von Nasentropfen…. Kann ich nur empfehlen, ist aber gewöhnungsbedürftig :)
    Morgens und abends eine Ladung Honig in die Nase - wird durch die Körpertemperatur flüssig und verteilt sich von selbst. Billiger und besser geht es nicht ;)
    Gute Besserung! Janin

  3. jonny

    GEIL !!!! endlich mal eine “lösung” für das nasenproblem…..drehe jeden abend durch deswegen, ey ich glaube ich schmiere mir jetzt honig in die nase wie janin :D

    danke

  4. Chris

    Hey. Hab auch schon Erfahrungen mit der Krankheit gemacht. Jetzt ziehts sich gerade wieder seit 3 Wochen hin. Will’s natürlich immer ohne Antibotika versuchen. Dann werd ich mir jetzt wohl auch mal eine Nase honig genehmigen ;) Schaden kann’s ja nicht.
    Wie siehts denn bei deiner Freundin aus? Schon eine Besserung eingetreten?
    gruß Chris

  5. suse

    hi,

    ich bin die besagte freundin vom blogger matthias.
    mein sinusitisproblem muß wohl operativ gelöst werden. ich habe mich vor zwei jahren operieren lassen (polypen entfernen lassen), war eine knappe woche im krankenhaus. leider waren nach nur 3 wochen polypen neu gebildet und verengten so wieder meine nebenhöhlen.ich muß es wohl noch mal wagen und eine zweite op über mich ergehen lassen, da die polypen die durchlüftung der nebenhöhlen verhindern.
    durch ständiges “nasespülen mit sole” (manchmal stündlich), kollodiales silberwasser (mit der pipette), benutzung des nasencornetts, eukalyptuskapseln (die vom DM nicht die teuren aus der apotheke) regelmäßiger inhalataion, antibiotika und cortison - habe ich versucht die ständig entzündeten nebenhöhlen zu behandeln. neuedings nun auch mit manukahonig aus neuseeland.
    langanhaltend hat noch nichts geholfen, aber alles zusammen bringt schon etwas. ich möchte zumindest die antibiotika ersetzen, das ist doch schon mal was!
    ich benutze den manuka-honig (aus neuseeland, und nur dort kommt er her. ist eine teebaumart)genauso wie janin. ist gewöhnungsbedürftig. manuka betäubt auch etwas. ist also auch eine prima alternative zu halstabletten die den rachen etwas betäuben, und - natürlich! nix chemie!
    es gab kürzlich einen bericht in der sendung “NDR-Visite” zum thema manuka. er soll selbst im falle eine antibiotikaresistenz helfen. ich habe letzte woche den honig mal ausgesetzt und eine deutliche verschlechterung festgestellt.
    ich bleibe jedenfalls dabei.

  6. Chris

    Hallo.
    Danke für die Honigrückmeldung ;). Ich muss sagen das der Honig bei mir nichts geholfen hat. Hatte aber auch nicht den Manuka honig, sondern einfach einfach einen guten Imkerhonig. Nach mehrfachen arztbesuchen (auch HNO), wurde mir dann doch wieder antibiotika eingeredet. Zuerst eine Woche-keine besserung, dann noch eine Woche- keine Besserung!! Bin dann auch gar nicht mehr zu dem Arzt gegangen. Hab dann was interessantes ebenfalls von einem HNO Arzt gelesen! (google einfach unter “dr.friese sinusitis”). Bin dann auch zum einem Homäopathischen Arzt und muss sagen so schnell und gut hatte ich die sinusitis noch nie im Griff! Also ist auf jeden fall ein Versuch wert! Auch zu den Polypen wird bei dem oben genannten Artikel etwas geschrieben. Gute besserung allen und Frohe Weihnachten ;)

  7. Pam

    hallo ihr leidensgenossen,
    habe seit 6 jahren chronische sinusitis.
    momentan habe ich wieder akuten schub mit richtig sekret, kopfschmerzen, heiserkeit und und und.
    habe mich in der letzten zeit intensivst mit sinusitis sowie Nebenhöhlen-OP beschäftigt, zu der mir derzeit auch geraten wird.
    Zusammenfassend kann ich sagen: es ist viel arbeit, aber mit gelomyrtol forte, sinupret forte, bromelain sowie regelmässiger druckspülung der nase mit emser salz lösung gehts weg. im akuten fall befreie ich meine nase vor der spülung mit nasenspray, damit das zeug auch rauskann, inhaliere dann mit kamillosan und dann spüle ich…
    habe es so geschafft, dass ich vom nasenspray letztendlich schon weg war.
    versuche jetzt gerade mit cortison nasenspray den rest zu killen, damit ich nicht operiert werden muss. cortison schwillt die schleimhaut ab.
    sofern man das nur in die nase sprüht und nicht als tablette nimmt, hat es wohl nicht diese gefürchteten nebenwirkungen. es wird nicht in den körper aufgenommen.
    antibiotika helfen null, außer es ist per sekret abstrich nachgewiesen, dass es sich um Bakterien als Verursacher handelt. Man zerstört nur die “guten Bakterien”, die Immunabwehr wird total zerstört. (man ist anfälliger für andere Infekte nach Antibiose)
    Die meisten Sinusitis Fälle sind aber durch Viren verursacht (verschleppter Schnupfen..)
    Antibiotikum hilft aber nicht gegen Viren! Man erzeugt also nur Resistente. Wenn Antibiotikum, dann Clindamycin, da es wohl das einzige Mittel ist, welches so “gewebegängig” ist, dass es überhaupt in den Nebehöhlen und im Kieferbereich ankommt.
    Werde das mit dem Honig auch mal probieren.
    Mein letzter Ausweg vor OP wird dann vermutlich noch ne Spüung der Nase im Sinne einer Eigenurintherapie sein ;-)
    Gott, bin ich verzweifelt ;-)))
    Gesundes 2009 wünsch ich allen

  8. suse

    Zur Anwendung von Honig bei Sinusitis habe ich inzwischen neue Tipps erhalten. Mein Freund hat mit einer Krankenschwester telefoniert, welche sich intensiv mit den Anwendungsmöglichkeiten von Manuka-Honig beschäftigt hat. Ihrer Aussage nach bringt es wenig, den Honig mit einem Wattestäbchen in die Nase zu plazieren. Auch eine normale Nasenspülung mit Honiglösung bringt wenig, da der Honig auch damit nicht in die Nebenhöhlen gelangt. Sie riet zu folgendem Procedere: Ca. 200ml Wasser abkochen, in ein Glas füllen und abkühlen lassen, ca. 1 TL Manukahonig darin auflösen, zu Beginn eher weniger Honig nehmen und die schwächeren Manukahonige (MGO100/UMF10) nehmen. Dann die Nase ins Glas und die Lösung richtig hochziehen, am besten den Kopf anschließend noch drehen, um die Lösung in den Nebenhöhlen zu verteilen. Rauslaufen lassen und mehrmals wiederholen. Danach auf keinen Fall noch in die Kälte gehen, also am besten Abends durchführen .

    Ich hab es probiert, ich fand es aber zu schmerzhaft und unangenehm, ich hab es nicht geschafft. Jetzt habe ich mir Sprühflaschen für Nasenspray zum Selbstbefüllen besorgt, diese mit der Honiglösung gefüllt, und sprühe die Lösung regelmäßig in die Nase und ziehe dann hoch. Vielleicht hilft es auch.

    Ich wollte Euch aber die andere Methode nicht vorenthalten. Natürlich kann ich keine Verantwortung übernehmen und möchte als Laie auch keine medizinischen Ratschläge geben, also Anwendung auf eigene Verantwortung.

  9. kanne

    würde mich interessieren, ob es neue erfahrungen mit honig gibt.
    was ich noch gerade gelesen habe ist, dass der honig beim auflösen nicht über 40 grad erhitzt werden soll, da sonst wirksame enzyme zerstört werden. quelle: http://www.gesundheits-weblog.de/offsite.php/http%253A%252F%252Fwww.aerztezeitung.de%252Fmedizin%252Fkrankheiten%252Finfektionskrankheiten%252Ferkaeltungskrankheiten%252F%253Fsid%253D514406&src=http%253A%252F%252Fwww.gesundheits-weblog.de%252F50226711%252Frhinosinusitis_entzandung_der_nase_und_nebenhahlen_honig_hilft_beweisbar.php

  10. kanne

    noch etwas würde mich interessieren.
    kann man nicht den honig zu der solelösung für die nasendusche hinzugeben, und so mit salz und honig die nasendusche machen, oder verklebt da etwas, oder gibt es sonst ein grund der dagegen spricht ?
    vorteil wäre auch, dass wie im artikel von suse beschrieben, es nicht so schmerzhaft wäre wenn kein reines wasser, sondern ein mit salz versetztes wasser verwendet werden würde.
    soweit meine überlegungen ich wäre froh, wenn mir jemand seine meinung dazu mitteilen würde.

  11. admin

    Hallo kanne,

    der Hautpwirkstoff des Manuka-Honigs ist temperaturresistent, d.h. Du könntest den Honig auch über 40 Grad erhitzen. Da aber andere Wirkstoffe (z.B. Enzyme) zerstört würden würde ich auch Manuka-Honig nicht erhitzen.

    Zu Deinem Link. Der Manuka-Honig eignet sich auch zur äußerlichen Wundbehandlung, dass man hierfür den Medihoney (den mit Gammastrahlung sterilisierten Honig) nehmen soll ist meines Erachtens nur PR des Herstellers, um den extrem hohen Preis des Medizinproduktes zu rechtfertigen. Eine medizinische Anwendung von Manuka-Honig muss generell jeder auf eigene Verantwortung vornehmen, die Erfahrungen sind aber gut.

    Zur Nasendusche: Es spricht nichts dagegen, den Honig in einer isotonischen Salzlösung aufzulösen, es ist aber immer noch unangenehm.

  12. Sabine

    hallo leute nimmt mal sinu-selekt,das zeug wirkt ware wunder,hat mir vor jahren eine freundin empfohlen,seitdem habe ich keine probleme mehr.

  13. Jemand

    An alle, die sich hier den Kopf über Anwendungsarten zerbrechen: Die im Focus erwähnte Studie war in vitro.
    Darüber, was man damit in vivo anfangen kann, zerbrechen sich die Forscher selbst noch den Kopf.
    Jedenfalls klingt für mich alles, was einfach nur Honig in die Atemwege transportiert eher sinnlos, teilweise sogar kontraproduktiv.

    Quelle meiner in-vitro AUssage: http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2008/09/24/AR2008092400901.html

  14. Jens

    hallo leute

    hab jetzt auch seit über 2 jahren chronische sinusitis… und zwar richtig übel…

    versuchs so kurz wie möglich zu machen.

    hat alles ganz normal angefangen mit ner nebenhöhlenentzündung… aber habs einfach nicht mehr wegbekommen!

    wurde auch immer schlimmer des ganze… hab antibiotika bekommen und viele nasensprays, täglich inhaliert und nasenspülung bis zum abwinken…
    wurde dann operiert weil ich schlecht luft bekam und einen übelsten druck auf dem kopf hatte und jeden tag kopfschmerzen und eitriges zeugs rauskam…
    nach der op wurde es aber auch nicht besser trotzdem immer entzündet und verstopft und schmerzen. lag auch nur noch im bett rum und konnt nicht viel machen.
    hat sich alles ewig gezogen bis ich dann nochmal operiert wurden bin! die ganze zeit halt immer antibiotika und cortison.
    Nach der zweiten op gings mir dann auch nicht wirklich besser und ja hab halt dann 3 monate lang am stück Clindamycin u Ciprofloxacin nehmen müssen… die folge daraus ich hab jetzt resistente bakterienstämme in den nasenneben u stirnhöhlen!

    so und da bin ich jetzt weiß nichtmehr was ich machen soll und hab jeden tag kopfschmerzen…

    deswegen gut aufpassen wegen antbiotika nehmen und OP auch nur wenns nich anders geht weil des echt übel ist =/

    genug von mir ihr wisst ja wie scheiße sowas ist^^

    hab von diesem honig erfahren und wills jetzt mal versuchen mir den honig in die nase zu schmiern. vllt hilfts ja =) kann ja nicht schlechter werden^^

    naja falls ihr was neues wisst wegen dem honig oder was anderem bitte schreiben!!!

    grüße an alle die sich mit ihrer scheiß sinusitus rumschlagen müssen!

    Jens

  15. Chris

    Hallo. Wollte nochmal eine Rückmeldung zum Manuka Honig geben. Da der ja ziemlich teuer ist und man bei Sinusitis sonst schon genug für irgendwelches Zeug ausgibt.

    Konnte durch den Manuka Honig absolut keine Besserung erreichen. Also nach 500g (MGO100/10UMF). Nasenspühlungen mit abgekochtem Wasser, dann honig. Lauwarmes Hoinigwasser in die Nase usw. hat das ganze eigentlich immer nur verschlechtert!
    Bin mittlerweile draufgekommen, dass bei mir ganz kaltes Wasser (Salzspühlungen) am besten helfen!

    Aber da reagiert wahrscheinlich auch jeder anders darauf.

    Gute Besserung an alle!

    Gruß Chris

  16. Anna

    Hallo!
    ich habe auch seit 3 Jahren NNH(chronisch) Probleme und habe alles mögliches versucht…zur Zeit habe ich Anweisung in die Klinik, zu Hause liegen für die NaseNH Op.aber ich habe riesen Angst davor und will noch was Pflanzliches nehmen oder Heilpraktiker besuchen!?Weisst jemand ein guten Mittel das echt Hilft und befreit die Nase…ich bin am Ende :(

    Ich Grusse alle mitleidende….
    Anna

  17. Cella

    Hallo Anna und hallo alle anderen Leidenden,
    ich kann die Panik vor der OP gut nachvollziehen. Mir steht sie auch bevor. Der Scheiss legt einem das komplette Leben lahm. Alle genießen den Frühling, gehen ins Straßencafe, Kino, etc. Und unsereins versucht nur jeden Tag ohne allzu große Schmerzen rum zu kriegen. Hab die NNH und Stirnhöhle voll. Seit einem halben Jahr. Hab Heilpraktikerin versucht, ohne nennenswerten Erfolg. Aber vielleicht hilft es dir ja. Ich bekam zum einen Eigenblut in Tropfenform, zum anderen Kalium-Bichromicum. Was auch helfen soll ist Pulsatilla. Außerdem soll es eine schmerzfreie neue HNO-OP methode geben. Kann man googeln. Es ist schwer in solchen Zeiten Land zu sehen. Ich wünsche dirm mir und allen anderen, dass wir es trotzdem schaffen. Das Leben kann und darf einfach nicht nur noch aus Nase bestehen!!
    Alles Gute, Cella

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