Honig bei Sinusitis

26. September 2008

Bei Focus Online las ich die Meldung “Nebenhöhlenentzündung - Honig schlägt Antibiotika“. Meine Freundin leidet an chronischer Sinusitis, hat schon eine Menge probiert, wurde auch schon an den Nebenhöhlen operiert, leider alles ohne nachhaltigen Erfolg.

Leider gibt der Artikel keine Hinweise, wie der Honig in der Praxis angewendet werden kann. Die Experten sehen eine mögliche Anwendng in Form von Salben. Honig einfach in die Nase schmieren, stelle ich mir aber schwierig vor ;-). Aufgelöst in  Wasser als Nasenspülung dürfte aber möglich sein.

Ich habe deshalb Manuka-Honig bestellt und meine Freundin wird diese alternative Thearpie mal testen.  Über das Resultat werde ich berichten, wer ebenfalls mit Honig bei Sinusitis experimentiert, möge seine Erfahrungen bitte ebenfalls mitteilen.

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Über den Sinn von Nahrungsergänzungsmitteln

16. Juli 2008

Über den Sinn von Nahrungsergänzungsmitteln wird gestritten. In diesem Artikel möchte ich einige grundsätzliche Anmerkungen dazu beisteuern.

Zunächst einmal zur Klarstellung: Ich betreibe einen Onlineshop für Nahrungsergänzungsmittel und verdiene damit mein Geld. Ich ärgere mich aber über pauschale Urteile (häufig auch von Ärtzen im Fernsehen vertreten) und möchte dazu beitragen, eine etwas differenziertere Meinung zum Thema Nahrungsergänzungsmittel zu entwickeln.

Als Argumente gegen den Gebrauch von Nahrungsergänzungsmitteln werden genannt:

  1. Man braucht keine Nahrungsergänzungsmittel, wenn man sich richtig ernährt
  2. Die isolierte Zufuhr einzelner Vitamine und Spurenelemente ist nicht wirksam, teilweise sogar schädlich
  3. Nahrungsergänzungsmittel sind teuer und dienen nur dem Hersteller/Handel

Auf diese Punkte möchte ich eingehen.

Wer sich einigermaßen ausgewogen ernährt, hat wahrscheinlich keinen Vitaminmangel. Ein Teil der Nutzer nimmt Nahrungsergänzungsmittel sicherlich deshalb, weil sie sich nicht gesund ernähren und dies mit Nahrungsergänzungsmittel kompensieren möchten. Dies ist allerdings in der Tat nur ein schwacher Ausgleich (aus Gründen des schlechten Gewissens) und es wäre besser, sich mehr Gedanken über die Ernährung allgemein zu machen und danach zu handeln, als den bequemen Weg zu gehen. Häufig wird dann versucht, sich die fehlenden Vitalstoffe in Form von Multivitamin-/Multimineraltabletten zu holen, damit wären wir auch bei Punkt 2.

Nahrungsergänzungsmitteln mit isolierten Vitaminen und Mineralien sind in der Tat kritisch zu betrachten. Sie können eine gesunde Ernährung mit Obst und Gemüse eben nicht ersetzen, da die Zusammensetzung natürlicher Lebensmittel ungleich komplexer ist und sich nicht so einfach nachbilden läßt. Die Bioverfügbarkeit einzelner Stoffe ist geringer als in der natürlichen Quelle und die vielen sekundären Pflanzenstoffe sind meist nicht enthalten. Einige Studien zeigten sogar negative Effekte, z.B. bei hohen Gaben von Vitamin A, E oder Beta-Carotin. Besser als der Verzehr einzelner Vitamine ist der Gebrauch von Multipräparaten, noch besser sind natürliche Mittel wie Spirulina, am besten der Verzehr von frischem Obst und Gemüse.

Dass die Ernährung einen wesentlichen Einfluss auf die Gesundheit ausübt, wird heute nicht mehr bestritten. Jeder sollte sich also Gedanken machen, wie er seine Ernährung am besten optimieren kann. Nahrungsergänzungsmittel können dabei ein Baustein sein.

Beispiel 1: die essentiellen Fettsäuren (Omega-3 und Omega-6) sind, wie der Name schon sagt, essentiell, also für den Körper notwendig. Wichtig ist außerdem ein sinnvolles Verhältnis zwischen den Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren, da diese Fettsäuren Antagonisten sind, d.h. für gegensätzlich Funktionen benötigt werden (z.B. entzündungsfördernd - entzündungshemmend). In der typischen deutschen Ernährung überwiegt der Verzehr von Omega-6 den Verzehr von Omega-3-Fettsäuren bei weitem. In anderen Ländern (Japan, Mittelmeer) ist dieses Verhältnis ausgewogener und es treten epidemologisch gesehen auch weniger Krankheiten auf (vor allem Herz- Kreislauf). Auch viele andere Studien konnten einen positiven Einfluss von Omega-3-Fettsäuren zeigen. Bedeutet für die Ernährung: Mehr Fisch essen (genauer gesagt fetten Seefisch). Wer kein Fisch mag, oder aus anderen Gründen nicht mehr Fisch ißt, der kann als Alternative Fischöl- bzw. Lachsölkapseln nehmen. Dies macht meiner Ansicht nach absolut Sinn.

Nahrungsergänzungsmittel werden auch genommen, um spezielle Ernährungsbedürfnisse zu decken.

Beispiel 2: Gammalinolensäure, diese Fettsäure wird normalerweise im Körper aus Omega-6-Fettsäuren umgewandelt. Bei einigen Personen scheint diese Umwandlung aber nicht zu funktionieren, weshalb sie Gammelinolensäure direkt zuführen möchten. Diese ist jedoch nur in wenigen Ölen enthalten (Borretschöl, Johannisbeerkernöl, Nachtkerzenöl, Hanföl), die schnell verderben und deshalb als Nahrungsergänzungsmittel in Kapselform angeboten werden.

Beispiel 3: Grünlippmuschel, welche Stoffe enthält, die einen positiven Einfluss auf die Gelenke haben. Grünlippmuscheln gibt es selten frisch zu kaufen, nur der Verzehr in Kapselform ist praktikabel.

Nahrungsergänzungsmittel sind deshalb keine Wundermittel, aber ein Baustein, seine persönliche Ernährung zu optimieren und mit erwünschten Stoffen zu ergänzen. Man muss sich aber mit dem Thema beschäftigen, um die eigenen Bedürfnisse einschätzen zu können.

Was die Preise betrifft sind aus meiner Sicht schon viele überteuerte (bezogen auf die Herstellungskosten) Produkte auf den Markt, aber auch viele Produkte, die zu fairen Preisen angeboten werden. Marketing und Vertriebskosten machen bei einigen Produkten den Großteil des Preises aus. Auch hier nimmt einem niemand die Arbeit ab, Preise, Inhaltstoffe und Dosierungen zu vergleichen.

Es gilt wie bei allem, sich aus Werbung, Medien, PR, unabhängigen Studien, eigenen und fremden Erfahrungen eine eigene Meinung zu bilden und danach zu handeln. Ich denke es lohnt, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Und bei aller Beschäftigung mit dem Thema Ernährung - schmecken muss es :-)

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Mahnung von Rechtsanwältin Katja Günther im Autrag von NiMiMit.de

16. Juli 2008

Vor einiger Zeit hat sich meine Freundin auf www.nimimit.de registriert, weil Sie eine Mitfahrgelegenheit suchte. Sie ist davon ausgegangen, dass die Registrierung kostenlos ist, hat aber übersehen, dass mit der Registrierung ein 2-Jahrsabo für 9,90 € monatlich zustande kommen sollte. Diese sogenannten Abzockseiten finden sich zuhauf im Internet, nimimit.de ist also keine Ausnahme. 

Diese Verträge sind nach herrschender Rechtauffassung unwirksam, u.a. wegen arglistiger Täuschung, eine Zahlungspflicht besteht deshalb nicht. Die angeblichen Forderungen werden dann mit Mahnschreiben versucht einzutreiben, danach erhielt meine Freundin dann auch einen Brief von Frau Günther, welche die Firma POLYPHEM MEDIA LIMITED vertritt und auf die Forderung noch die Anwaltskosten aufschlug. Meine Freundin bestreitet die Forderungen und hat mehrfach dazu aufgefordert, doch bitte einen Mahnbescheid zu beantragen, damit die Forderung gerichtlich geklärt werden kann. Ein Mahnbescheid ist aber bis jetzt nicht erlassen worden. Es dürfte klar sein, warum die Firma diesen Schritt nicht geht. Es werden sich aber genug “Kunden” von den Briefen einschüchtern lassen und zahlen, damit wird sich das Geschäftsmodell der Firma Polyphem sicherlich lohnen.

In Spiegel-Online las ich die Tage wieder von Rechtsanwältin Günther (Wie sich Verbraucher gegen Abo-Fallen wehren können), anscheinend arbeitet sie auch für andere Firmen, die auf die selbe Masche ihr Geld verdienen. Außerdem wurde berichtet, dass die Staatsanwaltschaft München bereits gegen Frau Günther ermittelt, aber noch prüft, welche Straftatbestände erfüllt sein könnten.

Ich möchte die Staatsanwaltschaft da gerne unterstützen. Das Vorgehen, Anwaltsbriefe zu verschicken und dann keinen Mahnbescheid zu beantragen deutet zumindest darauf hin, dass die in Rechung gestellten Anwaltskosten von der Firma Polyphem nicht gezahlt werden müssen, wenn der Angeschriebene nicht zahlt. Sonst würden ja Massen an Anwaltskosten anfallen, ohne dieses Geld dann auch wirklich einzutreiben.

Jeder Fall, bei dem ein Anwaltsbrief verschickt wurde, ohne danach einen Mahnbescheid zu beantragen ist deshalb ein Indiz, dass eine illegale Absprache zwischen den Firmen und Frau Günther besteht. 

Ich habe deshalb Anzeige bei der Staatsanwaltschaft erstattet, damit diese Indizien zur Vorbereitung des Strafverfahrens genutzt werden können.

Staatsanwaltschaft München I
Postfach
80997 München

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Entscheidung des KG Berlin zum Abmahnmissbrauch im Online-Bereich

16. Juli 2008

Über den Newsletter von Br. Bahr erfuhr ich heute von einer Entscheidung des KG Berlin zum Abmahnmissbrauch im Online-Bereich.

Laut UWG §8 (4) ist ein Anspruch unzulässig, “wenn sie unter Berüsichtigung der gesamten Umstände missbräuchlich ist, insbesondere wenn sie vorwiegend dazu dient, gegen den Zuwiderhandelnden einen Anspruch auf Ersatz von Aufwendungen oder Kosten der Rechtsverfolgung entstehen zu lassen.”

So weit das Gesetz, auf das sich unsere Justizministerin gerne beruft um zu begründen, dass die derzeitige Rechtlage ja ausreichenden Schutz vor Abmahnmissbrauch bietet. In der Praxis dienen nach meinen Erfahrungen (und ich kenne einige Abmahnungen aus meinem beruflichen Umfeld) fast alle Abmahnungen vorwiegend dem Zweck, den Abgemahnten mit Kosten zu belasten, wären also rechtsmissbräuchlich. Die Fälle in denen ein Gericht eine Abmahnung als Missbräuchlich einstuft, sind allerdings selten.

In der Praxis liegt bei vielen Abmahnungen außderdem der Verdacht nahe, dass Abmahnenden und Anwälte eine Vereinbarung haben, z.B. den Abmahnenden von Gegenansprüchen freizustellen oder sich die Einnahmen teilen. Dies ist nicht nur Missbräuchlich, sondern auch Betrug, in der Praxis leider kaum nachzuweisen.

Das Kammergericht Berlin hat in konkreten Fall einen Missbrauch erkannt, jedoch nicht auf Grund der Vielzahl der Abmahnungen, sondern aufgrund von Indizien, die darauf hinweisen, dass sich Abmahner und Anwalt die Kosten teilen würden.  Unter anderen wurde mit einem “kostenneutralen” Vorgehen gegen “Schwarzverkäufer” geworben.

Im Klartext bedeutet das Urteil: Nur wer so blöd ist illegale Absprachen öffentlich zu machen, bei dem entscheidet das Gericht auf Missbräuchlichkeit. Anwälte und Auftraggeber, die sich den Gewinn teilen und dabei keine öffentlichen Spuren hinterlassen haben weiterhin die Lizenz zum abkassieren. Für die grundsätzliche Anmahnproblematik ist dies deshalb aus meiner Sicht leider kein erfreuliches Urteil.  Von Seiten der Justizministerin wird das Problem weiterhin beschönigt, Gerichtsurteile, die dem Abmahnmissbrauch einen Riegel vorschieben werden wohl weiterhin die Ausnahme sein.

In solch krassen Fällen wie hier beschrieben ist zu Wünschen, dass auch die Strafgerichte mal ein deutliches Urteil sprechen und solche Betrüger auch in den Knast schicken.

 

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Empfehlungen traditionelle Thai-Massage

20. Juni 2008

Seit langem genieße ich Massagen, vor einigen Jahren habe ich auch die traditionelle Thai-Massage entdeckt. Mittlerweile gibt es in jeder größeren Stadt mehrere Anbieter und ich kann jedem nur empfehlen, es einfach mal auszuprobieren.

Im Februar war ich 3 Wochen in Thailand und habe in dieser Zeit natürlich auch einige Male entsprechende Angebote genutzt. Die traditionelle Thai-Massage ist absolut seriös und hat nichts mit den Massage-Salons zu tun, welche man in Rotlicht-Bezirken findet. Angebote für traditionelle Thai-Massage findet man in Thailand buchstäblich “an jeder Ecke”, wobei die Qualität der angebotenen Massagen doch sehr stark schwankt.

Aufgrund meiner Erfahrung kann ich Euch folgende Tipps geben, wenn Ihr in Thailand eine Thai-Massage geniessen wollt:

Thai-Massage in Bangkok

Wer nach Bangkok kommt (auf jeden Fall zu empfehlen, plant mindestens 2-3 Tage Eures Urlaubes ein), dem kann ich einen Salon sehr empfehlen. Meine Freundin Susanne und ich waren dort 2 mal, alle 4 Massagen (von unterschiedlichen Personen ausgeführt) waren 1A. Bei unserem letzten Besuch habe ich versprochen, sie auf  meiner Website zu empfehlen, was ich hiermit gerne tue.

Der Salon befindet sich etwas nördlich der bekannten Kao San Road (etwa 5 Minuten zu Fuß) in einer Seitenstrasse der Samsen Road:

PREYA Thai Massage
Soi 6 No. 8 off Samsen Rd.
Tel. 02-2825034

Wenn Ihr da seit, bestellt doch schöne Grüße und erzählt, wo Ihr die Empfehlung her habt.

Thai-Massage in Hagen und Iserlohn

Falls Ihr in der Nähe von Hagen oder Iserlohn wohnt habe ich auch eine Empfehlung. Bei Photjana habe ich schon viele Massagen geniessen können und sie ist wirklich die Beste :-)

Ihre Website: LotusX traditionelle Thaimassage

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Kategorie Wellness | 1 Kommentar »

Willkommen bei Matthias bloggt

20. Juni 2008

Endlich ist ist geschafft. Nachdem meine private Domain matthias-kessler.com jahrelang darauf gewartet hat, mit Inhalten gefüllt zu werden (immer waren andere Projekte dringender), habe ich nun Wordpress installiert und es kann losgehen.

Inhaltlich soll es um folgendes gehen.

Erstens gibt es Tipps und Empfehlungen aus den Bereichen Gesundheit, Wellness und Ernährung, die ich Euch nicht vorenthalten möchte.

Zweitens soll es Meinungen zu politisch-gesellschaftlichen Themen geben, über die ich mich regelmäßig aufrege, wie Abmahnungen, Softwarepatente, Klimapolitik etc.

Außerdem ist ein Menüpunkt “radikaler Konstruktivismus” fest eingeplant, um auch wissenschaftlich/philosophischen Diskussionen einen Raum zu geben.

Gastautoren zu o.g. Themen sind herzlich willkommen und mögen sich bei mir melden.

Matthias Keßler

Kategorie Allgemein | 0 Kommentare »